Stand: 18. September 2026
Diese AGB gelten für die SaaS-Plattform Loop Talent und damit verbundene Leistungen der Bangert Projects UG (haftungsbeschränkt), Peter-Paul-Althaus-Str. 9f, 80805 München („Anbieter“). Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen („Kunde“). Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur bei ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters in Textform.
Ein Vertrag kommt durch Annahme eines Angebots, Auftragsbestätigung oder Freischaltung eines kostenpflichtigen Kontos zustande. Leistungsumfang, Nutzerzahl, Preis, Abrechnungsintervall, Laufzeit, Kündigungsfrist, Zahlungsziel und gegebenenfalls Service-Level ergeben sich aus Angebot oder Bestellung; diese AGB ergänzen sie.
Der Anbieter stellt die gebuchten Funktionen während der Vertragslaufzeit über das Internet bereit. Er darf die Plattform weiterentwickeln sowie aus Sicherheits-, Wartungs- oder Rechtsgründen anpassen, sofern dadurch die vereinbarte Kernfunktion nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Eine bestimmte Verfügbarkeit oder Reaktionszeit ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist.
Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die gebuchte Plattform für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen. Zugangsdaten sind personengebunden und geheim zu halten. Der Kunde meldet einen Missbrauchsverdacht unverzüglich und verwaltet seine Nutzer und Berechtigungen sorgfältig.
Der Kunde darf die Plattform nicht rechtswidrig oder sicherheitsgefährdend nutzen, keine Schutzmaßnahmen umgehen und keine Rechte Dritter verletzen. Er ist für seine Inhalte und die Rechtmäßigkeit der von ihm verarbeiteten Daten verantwortlich. Insbesondere stellt er sicher, dass Bewerber, Kandidaten, Beschäftigte und sonstige Betroffene korrekt informiert werden und dass besonders sensible Unterlagen nur verarbeitet werden, wenn dies rechtlich zulässig und erforderlich ist.
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten für den Kunden verarbeitet, ist der Kunde Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter. Vor der Verarbeitung personenbezogener Kundendaten schließen die Parteien den Vertrag zur Auftragsverarbeitung; dieser geht bei Datenschutzfragen diesen AGB vor.
Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern nicht anders ausgewiesen. Rechnungen sind zum vereinbarten Zahlungsziel fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Der Anbieter darf den Zugang nach vorheriger Ankündigung angemessen beschränken, wenn der Kunde trotz Mahnung nicht zahlt.
Beide Parteien behandeln nicht offenkundige technische, geschäftliche und personenbezogene Informationen der anderen Partei vertraulich und nutzen sie nur zur Vertragsdurchführung. Dies gilt nicht für rechtmäßig bekannte oder öffentlich gewordene Informationen sowie für gesetzlich oder behördlich erforderliche Offenlegungen.
Laufzeit und ordentliche Kündigung richten sich nach Angebot oder Bestellung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Der Kunde kann seine Daten vor Vertragsende im verfügbaren Exportformat sichern. Nach Vertragsende gibt der Anbieter Kundendaten zurück oder löscht sie nach Maßgabe des AVV, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und bei einer übernommenen Garantie.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist München ausschließlicher Gerichtsstand. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.